Mobile Metallographie

Mobile Metallographie / Replika-Technik

Metallographische Untersuchungen sind ein Verfahren um den Gefügezustand eines Werkstoffes zu ermitteln. Ein Nachteil der "klassischen Metallographie" ist, dass sie  nicht zerstörungsfrei und nur schlecht vor Ort einsetzbar ist.

Mit Hilfe der von DEKRA angebotenen "Mobilen Metallographie" ist es mittels "Replika-Technik" möglich, direkt vor Ort zerstörungsfrei eine Aussage über den Gefügezustand und damit über den Schädigungsgrad des betreffenden Bauteils zu treffen. Hierzu verwendet DEKRA ein komplett ausgestattetes Laborfahrzeug, welches alle wesentlichen Komponenten für die Erstellung, Präparation, Auswertung und Dokumentation von Gefügeabdrücken beinhaltet.

Insbesondere für Kraftwerksbetreiber ist die Abschätzung der Restlebensdauer kriechbeanspruchter Bauteile von besonderem Interesse. Mittels "Mobiler Metallographie" ist es möglich, Zeitstandsschäden im Frühstadium zu erkennen und so ungeplante Anlagenstillstände sicher zu vermeiden.

Typische Aufgabenstellungen:

  • Ermittlung des Schädigungsgrades
  • Ermittlung von Schadensursachen
  • Bestimmung von Rissarten und Verläufen
  • Beurteilung von Gefügeveränderungen und Schädigungsgraden
  • Beurteilung des Gefüges im Ausgangszustand
  • Beurteilung von Temperatureinflüssen (z.B. Brandschäden)
  • Ermittlung von Wärmebehandlungszuständen

 Typische Einsatzgebiete:

  • Kraftwerke
  • Raffinerien
  • Chemieanlagen
  • Maschinenbau
  • Stahlbau
  • Turbinenbau